Tanzen
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Ärzte und andere Fachleute fordern die Bundesbürger unentwegt auf, sich zu bewegen: Joggen, Rad fahren oder Schwimmen. Dabei wird leicht vergessen, dass Tanzen auch Bewegung ist, die man bis ins hohe Alter ausüben kann.

Tanzen - ein Hobby für Körper und Seele

Tanzen ist eine der ältesten Bewegungsformen der Menschen, die sich im Laufe der Zeit ständig weiterentwickelt hat - und nicht nur zum Vergnügen, sondern heute auch als Hochleistungssport betrieben wird.

Es ist auch erwiesen, dass Tanzen nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele gut ist. Hier kommen zwei Komponenten zusammen: Tanzen braucht Musik und Tanzen braucht Muskelkraft, beides zusammen bewirkt, dass das Glückshormon Endorphin im Gehirn ausgeschüttet wird. Das Ergebnis ist, dass Tanzen doch ein gewisses Glücksgefühl bewirkt.

Tanzen der perfekte Ausgleich

Tanzen ist der ideale Ausgleichssport vor allem für Menschen, die überwiegend in einem Büro eine sitzende Tätigkeit ausüben. Büroarbeit heißt meist auch Bewegungsarmut mit der Volkskrankheit Nummer Eins, den Rückenbeschwerden. Genau für diese Personengruppe ist Tanzen das ideale Hobby.

Wer sich nicht sicher ist, der sollte die von den meisten Tanzschulen angebotenen Schnupperkurse besuchen und wird schnell feststellen, dass ein Tanzkurs auch eine hervorragende Kommunikationseinrichtung ist. Und schon manche allein stehende Frau oder allein stehender Mann hat durch das Tanzen den idealen Partner gefunden.

Schulung der Motorik durch Tanzen

Bei älteren Menschen kann tanzen zu einem “Jungbrunnen” werden. Balance, Feinmotorik, Muskelstraffung, Kraft und Koordination werden trainiert, und selbst auf das Immunsystem soll sich Tanzen positiv auswirken.

Immer wieder hört man, dass traditionelle Tänze, die in den Tanzschulen gelehrt werden, nicht mehr in unsere Zeit passen würden. Dabei sind es gerade die Tanzschulen, die sehr schnell auf neue Modetänze reagieren. Doch nicht nur die alleine: Auch Volkshochschulen haben den Wert des Tanzens erkannt. Sie bieten jedoch meist die so genannten Nischentänze an. Zum Beispiel exotische Tänze, Bauchtanz oder auch afrikanische Trommeltänze.

Wer sich also für das Tanzen als Hobby entscheidet, tut sich Gutes - für Körper und Seele.