Drachensteigen mit Lenkdrachen
Drachen, früher waren diese ursprünglich aus China kommenden Fluggeräte ein Kinderhobby, heute ist Drachensteigen ein Sport. Es gibt sie zwar noch, die schönen aber nicht allzu aufregenden einschnürigen Kinderdrachen. Der Großteil der Drachen aber, die man am Strand und auf Drachenbergen hierzulande zu sehen bekommt sind Lenkdrachen.
Lenkdrachen in verschiedenen Formen und Farben
Die gibt es mittlerweile in fast allen Formen und Farben. Vom Klassiker, dem leicht zu steuernden rautenförmigen Zweischnurdrachen mit dem langen Schwanz, über die zweischnürigen Deltadrachen, dreieckige Lenkdrachen in verschiedensten Größen und Geschwindigkeiten, Fliegende Luftmatratzen mit zwei oder vier Schnüren und die Powerkites der Kitesurfer und Drachenwagenfahrer. Es gibt Lenkdrachen, die erst bei stürmischen 5 Windstärken abheben, und solche, die ganz ohne Wind auskommen und langsam gehend in Sporthallen geflogen werden können.
Angesichts der guten Windverhältnisse an der See und der großen Strände wundert es nicht, dass vor allem in den Küstenregionen viele Lenkdrachen zu sehen sind. Viele Drachenläden laden dort mit Einsteigerangeboten, die es preiswert ermöglichen, dieses Hobby mal auszuprobieren.
Drachensteigen auch für Anfänger geeignet
Für Totalanfänger empfiehlt sich dabei ein zweischnüriges Modell, bei dem ein Zug rechts “rechts” und links “links” bedeutet, später können dann die schwieriger zu steuernden vierschnürigen Modelle probiert werden, die sich mit genug Übung sogar rückwärts fliegen lassen.
Wichtig ist bei ersten Drachenversuchen vor allem eines: Wind und ein großer Abstand zu eventuellen Passanten und vor allem Kindern. Selbst kleine und leichte Modelle können mit Schnur oder Gestänge Augen verletzen. Passiert jemand den Wendekreis des Drachen empfiehlt es sich also, frühzeitig zu landen, besonders, wenn man noch unsicher steuert.
Hilfreich ist vor allem bei den ersten Starts ein Helfer als Hochwerfer, da am Boden der Wind oft ausreicht und es schwer ist vom stehenden Drachen zu den Lenkgriffen zu gelangen ohne dass er umfällt. Ausserdem wichtig: Die Hände zusammenlassen, denn mit weit ausgebreiteten Armen ist ein Zweischnurdrache kaum mehr zu steuern.