Klettern in Kletterhalle
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Von den Bergen in die Kletterhalle

Klettern besitzt heutzutage Hochkonjunktur und kann in mannigfaltigen Formen betrieben werden. Das Prinzip indes ist stets gleich: Eine vorgegebene Strecke soll in (meist) möglichst kurzer Zeit erklimmt werden. Diese Routen beschränken sich jedoch heutzutage nicht mehr ausnahmslos auf Felsen in der freien Natur. Schließlich ist es nicht jedem vergönnt, in kürzester Teit eine enstprechend geeignete Felswand ausfindig zu machen. Mittlerweile hat das Klettern auch in Sporthallen Einzug erhalten.

Zweierlei Dinge sind hierfür obligatorische Voraussetzung: Eine gehörige Portion Muskelschmalz und vor allen Dingen keine Angst vor größeren Höhen. Dies ist selbstredend leichter gesagt als getan, jedoch bezieht sich die Angst in den meisten Fällen nicht auf die gefürchtete “Fallhöhe”, sondern vielmehr auf eine gewisse Skepsis gegenüber den Sicherheitsinstrumenten. Die sollte nach den ersten positiven Erfahrungen allerdings schnell verflogen sein.

Kletterhallen idealer Anlaufpunkt für Anfänger

Ist die Lust am Klettern erstmal geweckt, drängt sich nämlich eine viel dringlichere Frage auf: Welche Form des Kletterns soll überhaupt ausgeübt werden? Denn heutzutage steht dem passionierten Kletterer eine ganze Bandbreite an Variationen zur Verfügung:

  • Beim so genannten Freiklettern darf lediglich mit dem Körper und entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen gearbeitet werden. Zusätzliche Hilfsinstrumente finden hier keine Verwendung. Das Freiklettern unterteilt sich darüber hinaus in weitere Kategorien, die jedoch im Großteil der Kletterhallen noch nicht angeboten werden. Deswegen sei hier einzig das Sportklettern hervorgehoben, dessen Prinzip darin besteht auf möglichst ausgefallenem Wege den Gipfel zu besteigen, ohne dabei auf Hilfsmittel zurückzugreifen.
  • Das Technische Klettern hingegen stellt das genaue Gegenteil dar: Hier wird eine ganze Vielzahl an Hilfsmitteln benutzt.
  • Die Einseiltechnik indes beschränkt sich, wie der Name bereits suggeriert, auf die Verwendung lediglich eines Seiles.

Welche dieser Varianten den Vorzug bekommt, lässt sich erst nach entsprechenden Trainingseinheiten bestimmen. Im Regelfall wird aber zunächst das Technische Klettern erprobt, da erst durch die Verwendung von Hilfsutensilien ein Gespür dafür entsteht, wie der Kick bei einem gänzlichen Verzicht beschaffen ist.