Klettern
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Unter dem Begriff Klettern wird im Allgemeinen hauptsächlich das Klettern als eine Form der Freizeit- und Sportaktivität am Fels oder in der Halle verstanden, welche in vielfältigen Varianten praktiziert werden kann. Das Ziel bleibt es jedoch stets eine vorgegebene Route zu bewältigen.

Klettern - Die etwas andere Freizeitbeschäftigung

Vorraussetzungen hierbei sind im Ausrüstungsbereichbereich der Klettergurt, das Kletterseil, das Sicherungsgerät und ein paar stabile Kletterschuhe sowie von physischer Seite Geschick, Beweglichkeit, Kraft, Mut und Vertrauen. Zu Beginn empfiehlt sich vor allem auch das Klettern in Hallen als eine gute Vorbereitung für das Klettern draußen am Fels.

Hat man dann erst einmal eine gewisse Sicherheit erlangt, bieten sich verschiedene Varianten des Kletterns in der Natur an. An dieser Stelle sei zuerst das Freiklettern genannt, bei dem zu Fortbewegung nur der Fels und der eigene Körper genutzt werden kann. Technische Hilfsmittel und das Seil sollen hier lediglich Abstürze verhindern. Wurde diese Art des Kletterns schon seit Ende des 19. Jahrhunderts praktiziert, so hat es sich heute zur populärsten Form des Kletterns entwickelt.

Klettern gewinnt immer mehr Anhänger

Aber auch das Freiklettern wird noch weiter untergliedert. Eine interessante Variante des Freikletterns ist beispielsweise das Sportklettern, bei dem, der Name deutet es bereits an, der sportliche Aspekt im Vordergrund steht. Es wird sowohl in künstlichen Anlagen als auch in natürlichen Klettergärten betrieben. Des Weiteren bietet sich das Alpinklettern an, bei dem im Unterschied zum Sportklettern das Erreichen des Berggipfels oberste Priorität hat sowie das “Bouldern”, worunter man das Klettern an Felsblöcken in Absprunghöhe versteht.

Klettern gar nicht so gefährlich

Obwohl das Klettern durch die teils negative Darstellung der Medien oft als besonders gefahrenreiche Beschäftigung wahrgenommen wird, lässt es sich durch die korrekte Sicherungstechnik vergleichsweise sicher ausüben, denn tatsächlich ist die Anzahl der Unfälle im Vergleich zur Anzahl der Kletterer äußerst gering und auch das Absolvieren eines so genannten Kletterscheins, der seit 2005 vom Deutschen Alpenverein angeboten wird, stellt eine hervorragende Maßnahme dar, um dauerhafte Sicherheit zu gewährleisten.