Jonglieren
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Jonglieren gehört zur Artistik und ist Bestandteil vieler Darbietungen im Zirkus oder in Varietés. Bei dieser Technik kommt es darauf an, mehrere Gegenstände (z.B. Bälle, Keulen, Ringe) wiederholt in die Luft zu werfen und wieder aufzufangen, sodass sich zu jedem Zeitpunkt mindestens einer der Gegenstände in der Luft befindet.

Jonglieren für Anfänger und Fortgeschrittene

Jonglieren ist sowohl etwas für Profis, als auch für Amateure, die Übergänge zwischen beidem sind oft fließend, aber auch Anfänger können diese Bewegungsform erlernen. Wer talentiert ist, kann bei entsprechende Neigung daraus auch einen Nebenverdienst machen.

Das Erlernen des Jonglierens kann sowohl in Sportvereinen, Artistenschulen als auch autodidaktisch erfolgen. Junge Leute haben vielfach die Möglichkeit, im Rahmen der städtischen Jugendarbeit Jonglieren und andere Zirkuskunststückchen zu lernen.

Geschichte des Jonglieren

Die Geschichte des Jonglierens reicht bis in die Antike zurück. Die früheste Quelle ist ein Bild aus dem alten Ägypten, welches aus der Zeit ca. 1794 - 1781 v. Chr. stammt. Auch in Indien und China hat das Jonglieren eine lange Trandition. Im europäischen Mittelalter hatten Jongleure, ähnlich wie andere Artisten, einen extrem schweren Stand, ihnen wurde vielfach Hexerei, Landstreichertum und Diebstahl unterstellt. Mit der beginnenden Industrialisierung steigerte sich das Ansehen der Jongleure und die Menschen hatten wachsendes Interesse an dieser Kunst.

Jonglieren kann man schnell lernen

Wer Jonglieren erlernen will, benötigt für den Anfang eine Grundausstattung, die mindestens aus einem Keulen- und Ringset bestehen sollte. Zu beziehen ist dies in entsprechenden Theater-, Zauberer- und Scherzartikelläden. Die Zeitschrift “Kaskade” ist die bekannteste Jongleurzeitschrift und informiert über alles Wissenswerte, angefangen über Kurse und Workshops, Wettbewerbe bis hin zu allgemeinen Tipps.

Gut für Körper, Geist und Koordination

Jonglieren ist gut geeignet, das körperliche und geistige Wohlbefinden zu steigern. Es fördert die Konzentrations- und Reaktionsschnelligkeit und steigert das räumliche Vorstellungsvermögen. Zeit-, Rhythmus- und Gleichgewichtsgefühl werden erhöht. Auch wenn die ersten Jonglierversuche oft erfolglos und frustrierend sind, lohnt es sich, durchzuhalten. Mit entsprechender Übung stellen sich nach und nach die Erfolge ein.

Wer aus seinem Hobby einen Nebenverdienst machen möchte, findet zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten z.B. bei Galas, Stadtfesten und sonstigen Feiern. Zum Einstieg genügt es schon, mit Keulen, Ringen und Bällen werfen zu können. Man sollte jedoch einige Stücke sicher beherrschen.