Die Vieseitigkeit in Person: Der Heimwerker
Es gibt kein vielseitigeres Hobby als Heimwerken. Die Liste der Berufe, die in diesem Bereich nach dem Motto „Selbst ist der Mann” als Hobby für den eigenen Bedarf ausgeführt wird, deckt wohl alle Bau- und Baunebengewerke ab. War es in der Vergangenheit das Schränkchen oder Regal, was zusammengezimmert wurde oder das Tapezieren und Anstreichen, ist es heute für immer mehr Heimwerker selbstverständlich Alles in Angriff zu nehmen. Dabei ist erfolgreiches Heimwerken keineswegs nur auf Männer beschränkt.
Selbst ist der Heimwerker
Bau- und Heimwerkermärkte sind in allen Regionen präsent und halten meist fachkundiges Beratungspersonal zur Verfügung. Ob Fragen zu dem richtigen Werkzeug, dem geeigneten Material oder dem speziellen Kniff, hier kann man Hilfe erhalten. In einigen dieser Heimwerkermärkte sind Maschinenverleih - Shops entstanden, die Spezialmaschinen für Stunden oder Tage an den Heimwerker vermieten. So werden teure Anschaffungen, die nur selten gebraucht werden, umgangen.
Die vielen Heimwerker, die nicht mehr bereit waren, teure Handwerksleistungen zu bezahlen, weil diese Handwerker oft nur mäßige Leistungen erbrachten, einen wichtigen Wirtschaftszweig im Bereich Zulieferung geschaffen.
Heimwerkerregeln
Die wichtigsten Regeln für den Heimwerker lauten:
- Gute Vorbereitung ist die beste Grundlage für ein zufrieden stellendes Ergebnis und
- für Ruhe sorgen. Mit letzterem ist gemeint, dass auch die Hobbyarbeiten so terminiert werden, dass kein Zeitdruck entsteht.
Da der Heimwerker sich jeden Arbeitsschritt erst aneignen muss, nützen ihm Erfahrungswerte der Profis in Hinsicht auf Dauer der Ausführung sowie so nichts. Es sollte trotz aller körperlichen und geistigen Anstrengungen nicht nur Spaß machen, sondern ein Hobby bleiben.
Die erste Regel lässt sich am Besten so veranschaulichen: Wenn ein Teil, das mit einer neuen Lackierung versehen werden soll, nicht fachgerecht vorbereitet wird, kann noch so viel Lack verbraucht werden, das Ergebnis wird nicht gut. Wird aber wenn nötig abgebeizt, geschliffen, richtig vorgestrichen, wieder fein geschliffen, evtl. gespachtelt, zwischenlackiert, geschliffen und dann erst endlackiert, ist das Ergebnis gut.